Die Frage des Pile of Shames und sonstiges Gelaber

Pile of Shame/Stapel der Schande = erlangte Brettspiele nicht spielen sondern einfach „nur“ besitzen

Die große Frage der Fragen wird heute am abendlichen Kaminfeuer und Kerzenschein angedacht. Ist der Pile of shame wirklich ein Stapel der Schande oder ein Sammlung an Schätzen und Trophäen die noch im Verborgenen liegt.

In der Sammlerer/Zedlerei ist es eigentlich kaum bekannt das eine Sammlung „weniger“ wird. Jäger und Sammler werden immer jagen und sammeln und somit die Trophäen und deren Sammlung erweitern. Abenteurer erledigen Aufträge und Quests, Zauberer sind immer „out of Mana“ wenns haarig wird, Barden klimpern in die Luft, Barbaren sabbern wenn sie Saufen können und 42 ist der wahre Sinne des Lebens. Und ganz ehrlich, man sollte nicht nur den 25 Mai mit einem Handtuch feiern. Alles simple Tatsachen die unser Leben bestimmen oder auch nicht.
Sieht man sich in seiner Schatz- und Trophäenkammer um und ergötzt sich an seinen Spielen und Regelwerken, erfüllt es einen Sammler mit einem Hauch an Zufriedenheit und Stolz. Wie Dagobert Duck ist es einfach unmöglich von Würfeln aller Art zu wenig zu besitzen. Nur passende Würfel zu dem passenden System/Regelwerk sind einfach richtig. Die Gewissheit es zu besitzen reicht manchmal aus, um einen Zustand der Zufriedenheit zu besitzen.

Aus meiner Sicht existiert die Begrifflichkeit nicht wirklich. Eine Sammlung hat nichts mit Shame/Schande zu tun, sondern spiegelt eine außergewöhnliche Leidenschaft für ein flammendes Thema wieder. Natürlich existieren Brettspiele in manchen Sammlungen die unbespielt sind (nicht in meiner ;)), jedoch sehe ich dies keineswegs als Schande. In Zeiten von Digitalisierungszombies finden Brett- und Rollenspiele einen noch höheren Stellenwert als früher. Sie bringen uns wieder gemeinsam zu Tisch, fordern uns auf sich zu duellieren, gemeinsam Abenteuer zu bestreiten und uns von der hiesigen Welt für eine Zeitperiode zu verabschieden. Würfel, Karten, Miniaturen und Geschichten erfüllen uns mit allen möglichen Emotionen und Gefühlen. Vielleicht benötigt man noch ein wenig mehr Zeit, um alle Schätze zu bespielen. Letztendlich bleiben sie für uns Vagabunden der Sammlerei, Schätze und Trophäen und werden, wie bei einem reisenden Kessler, immer einen Wert und Platz haben…

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