Warum ist die Spiel in Essen ein Erlebnis

Step 1 der Vorbereitung, soll kurz und bündig ein Feeling der ersten Momente bringen. Mit dieser Beitragsreihe wollen wir eure (und unsere eigene) Ungeduld verkürzen, Einblicke zeigen und einen Survivalplan erstellen für das optimale Crawlererlebnis auf der Spiel.

Beginnt man in die Welt der Brett- und Rollenspiele einzutauchen, führen kaum Wege an irgendwelchen Spielemessen vorbei. Von allen gibts es jedoch eine, die einen Schatten über alle anderen wirft. Die „Spiel“ in Essen.

Internationale Spieltage in der Messe Essen

Für jeden analogen Gamer und fantasiegetriebenen Abenteurer, stellen diese Hallen, den ultimativen Dungeon bereit. Gerüstet mit Proviant im Rucksack, gutem Schuhwerk und einer eigens gefertigen Liste von Spielen. steht man vor den geschloßenen Türen und fiebert um jede Sekunde. Wirft man einen Blick um sich, nimmt man nur Gespräche war, die sich um ein Thema drehen. Brettspiele, Brettspiele, Brettspiele. Gutes Schuhwerk braucht man unbegingt, da es 86.000 qm gibt zu erforschen.

2019 waren es rund 200.000 Besucher aus der ganzen Welt, die sich für die Tage der Spiel von der Leidenschaft der Brettspiele haben fesseln lassen. 1200 Aussteller aus 53 Nationen.

Das Rumoren der Menschenmasse wird lauter als der Zeiger näher rückt zur Eröffnung. Beim nächsten Tick öffnen die Tore und die Masse an Menschen nimmt dich einfach mit. Beim ersten Mal, realistiert man garnicht wie gewaltig die Ausmasse dieser Messe sind. Nach den ersten Schritten sieht man die ersten Stände mit Türmen von Spielen. Überall wo das Auge hinsieht ist man von Spielen umgeben. Die Gänsehaut am ganzen Körper ist auf jeden Fall garantiert. Es dauert seine Zeit, bis sich die erste Euphorie legt und seine Wahrnehmung wieder zurückkommt.

Ich war schon einige Male auf der Spiel und muss gestehen, dass dieses Gefühl jedes Mal von neuen auftritt. Früher war man mit Pen and Paper immer still mit Freunden irgendwo im Keller angesiedelt. Viele haben die Augen verdreht, vor lauter Unverständlichkeit was man da eigentlich macht. Zumindest für unsere Runde zu sprechen (von Anno Domini), hatte man immer das Gefühl nicht gerade die große Masse zu treffen. Man könnte sagen das man eine Randgruppe war. Heute ist „Nerd“ ja schon ein Trendbegriff. Was hat das jetzt mit der Spiel zu tun?

Ganz einfach: Für mich ist es ein einzigartiges Gefühl, zu sehen, wieviel Menschen, zur gleichen Zeit dem selben Hobby nachfiebern. 4 Tage fühlt es sich richtig gut an unter soviele Menschen um sich zu haben die das gleiche Fieber haben. Diese Menschen hinter dieser Organisation haben aus meiner Sicht etwas einzigartiges geschafft. Und plötzlich ist es keine Randgruppe mehr 😉

Welche Rolle Tütten, Sackerl und blaue Finger haben, gibt es im nächsten kleinen Beitrag als Vorbereitung zur Spiel 😉

Alea iacta est

Euer Roman

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