Die 42, ein gesprochenes Mellon und der ganze Rest

Der Kosmos von Nerd sein, hat sich verschoben in den letzten Jahren. Dinge wurden zugänglicher und wirkten nicht mehr so fremd für die restliche Galaxie. Wenn man heutzutage Dungeons & Dragons in einem Gespräch fallen lässt, wird man nicht mehr angesehen, als stamme man direkt aus einer Welt die X Parsec entfernt ist. Manchmal lässt sich sogar ein wenig Neugier im Gegenüber wecken. Kaum ist die Neugier geweckt, lockt man die Person in den privaten Dungeon und assimiliert gemeinsam einen neuen Verbündeten. Hört sich komisch an? Ist es auch. Und warum? Weil wir es können 😉

Haben Spieleabende einen Sinn und vor allem, welchen? Simpel gesagt: JA!! Was gibt es schöneres als in einer gemühtlichen Runde, einen Abend in einer anderen Welt verbringen zu dürfen. Gemeinsame Abenteuer zu erleben, oder auch Kriege und Schlachten zu führen. Riesige Armeen aus Monster und Kreaturen über einen Kontinent zu schieben, oder seine intergalaktische Flotte zu entsenden, für eine Eroberung. Es fühlt sich einfach gut an, heorischen Taten zu vollbringen wissentlich das Herolde & Barden über diese Taten berichten werden.

Mit den Spieleabenden verbinde ich natürlich die Menschen die am Tische sitzen. Viel eher jedoch sind die „Epic Moments“ die über die Jahre hinweg geschehen sind, die uns noch immer fast an jeden Abend begleiten. Die größten menschlichen Erschütterungen gab es immer in Spielen, in welchen ein menschliches Vertrauen als Grundsatz lag. Bündnisse mit Handschlagqualität waren ein Fremdwörter für jeden am Tische, wenn es um den Sieg ging oder nur um die Tatsache die Rache des letzten Spieleabends, an sein Gegenüber zu vollziehen. Alle zwischenmenschlichen (und unmenschlichen) Mittel werden herzlos eingesetzt, um sich selbst an sein Ziel näher zu bringen. Schafft man dies, schließt eine innerliche Befriedigung einher, mit einem diabolischen Gefühl der Zufriedenheit.

Natürlich folgen im Anschluss die Rechtfertigung der anderen Mitspieler, warum gerade sie nicht gewonnen haben. Gründe wären: Vollmond, Kopfschmerzen, Ungerechtigkeit, falsche Chipssorte, zu wenig Krapfen oder der Babel Fish hat nicht richtig funktioniert. Weiter folgen die „wenn das gewesen wäre oder hätte ich das gemacht dann…“.

Epic Aussage aus der Spielrunde der Würfelspelunke: „Würden wir das Spiel richtig und nach den Regeln spielen (Houseruling = Geltend für Alle am Tisch), dann würde ich so und so gewinnen“ (Zitat: Bernie). Audiomitschnitt vorhanden als Quelle 😉

Aber nur eine Person sitzt am Tische der Spielerunde und ergötzt sich an der Hoffnungslosigkeit der Anderen. Der Gewinner des Abends.

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